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Tischfußball für Einsteiger

Willkommen bei unserer kleinen Einstiegshilfe für Kickerbegeisterte. Dies hier ist eine Hilfe für diejenigen, welche sonst nur „just for fun“ in Kneipen kickern und besser werden wollen oder auch für totale Anfänger, welche es gleich richtig lernen wollen Vielleicht kann aber auch der eine oder andere erfahrenere Spieler einen Nutzen aus dieser Hilfe ziehen. Wir werden bei unseren Erklärungen so tun, als würden wir zu einem totalen Beginner sprechen.

Generell sollte hier alles als Anregung gesehen werden. Wir erheben bestimmt nicht den Anspruch, den einzig wahren Kickerstil zu kennen. Wir finden es sogar schön, dass es so viele Stilarten gibt. Wir könnten auch nicht sagen, dass ein Stil nun besser sein sollte als ein anderer. Ob man nun den Ball so fest ins Tor rammt, dass es splittert oder ob man den Ball gezielt hineinkullern lässt ist im Ergebnis egal – Tor ist Tor. ;-) Jedoch gehen wir hier auf einige Grundregeln ein, welche so ziemlich allgemeingültig sind und somit für jeden interessant sein sollten.

Zunächst sollte erwähnt werden, dass es sehr viele verschiedene Tischarten gibt, welche sich teils sehr stark und teils eher weniger stark in Hinblick auf Griffigkeit der Spielfläche, Härte der Figuren, Fußform der Figuren, Materials und Gewichts des Balls, Abmessungen und Torgröße unterscheiden. Dem Anfänger wird das natürlich erstmal egal sein, da das Grundprinzip das gleiche bleibt: das Runde muss in das Eckige! (Har, har, okok sorry, aber der MUSSTE gebracht werden *g*). Na ja, wirkliches Interesse wird man für die unterschiedlichen Tischtypen erst später entwickeln – aber keine Sorge, falls wir Dich noch nicht haben, dann kriegen wir Dich noch, früher oder später...

Wir werden uns in dieser Hilfe auf den aktuellen P4P Tisch von Lehmacher beziehen, da dies der aktuelle Turniertisch in Deutschland ist. Der P4P Tisch kann wie ein „Mittelding“ zwischen den international bekannteren Tischen gesehen werden. Die Spielfläche ist z.B. griffiger als bei dem in Amerika weit verbreiteten Tornado, aber auch wiederum nicht so griffig wie der französische Bonzini – er liegt sozusagen in der Mitte. ;-) Auch in anderen Aspekten sind die Spieleigenschaften eher „mittig“ gehalten, sodass der Tisch für fast jeden Spielstil offen bleibt. Kurz gesagt ist der Tisch eine gute Basis und er ist dem auf dem Kiez sehr verbreiteten Löwen Tisch mehr als nur „ähnlich“.

Natürlich stellen sich einige Situationen unterschiedlich dar, je nachdem, ob es sich um ein Einzel oder ein Doppel handelt. Wir werden dann jeweils zu beiden Variationen etwas sagen. Zudem wird es passieren, dass wir ohne Hemmungen auch die Gegnerseite ein wenig beleuchte – na ja, letztendlich wird es auch Deine Sicht sein, weil Du gleiche oder ähnliche Situationen wie Dein Gegner erleben wirst.

Damit Du im Folgenden nicht verwirrt wirst: Deine Tischseite oder Bewegungen zu Dir hin, bezeichnen wir als „Unten“ oder „nach Unten hin“. Die Gegnertischseite ist somit natürlich Oben. Ja, ja das hört sich einfacher an, als es so mancher war haben will, Zitat: „Ich deck die obere Seite und du unten! OK.“ – rumms – „Wieso warst du den oben, das war meine Seite???“

Bei den Turnierspielern gibt es Klassifizierungen, welche die Spielstärke in etwa widerspiegeln. Neulinge – Amateure – Masters – Elitespieler. Bei uns sind alle Spielstärken vertreten.

Okay, dann mal los.